MitarbeiterInnen

 

Sambor GruczaProf. Dr. Habil. Sambor Grucza, wissenschaftlicher Betreuer der Forschungsstelle – ordentlicher Professor an der Universität Warschau, Dekan der Fakultät für Angewandte Lingustik in der Amtszeit 2016-2020.

Gründer und wissenschaftlicher Betreuer vom Labor für Experimentelle Eye-Tracking-Linguistik LELO, von der Forschungsstelle für Luftfahrtkommunikation (Aviation Communication Research Centre), vom Labor für die Korpuslinguistik, von der Forschungsstelle für Kommunikationsaudit im Bussines (Research Center for Business Communication Audit).

In den Jahren 2008-2012 Dekan der Fakultät für Angewandte Linguistik;
Wissenschaftlicher Redakteur der Zeitschrift Lingwistyka Stosowana/ Applied Linguistics/ Angewandte Linguistik, wissenschaftlicher Redakteur der wissenschaftlichen Serien: Studi@ Naukowe und Warschauer Studien zur Germanistik und Angewandten Linguistik, sowie Mitglied der wissenschaftlichen Komitees von zahlreichen polnischen und ausländischen wissenschaftlichen Zeitschriften;
Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften u.a. des Polnischen Neuphilologenverbands (PTN) , der Polnischen Sprachwissenschaftlichen Gesellschaft (PTJ) , der Internationalen Vereinigung für Germanistik, der Gesellschaft für Angewandte Linguistik; Präsident der Polnischen Gesellschaft für Angewandte Linguistik (PTLS) und Vizepräsident des Verbandes Polnischer Germanisten.
Wissenschaftliche Interessen und Arbeitsschwerpunkte:
Angewandte Linguistik – Translatorik und Glottodidaktik, Fachsprachenlinguistik, Textlinguistik, Diskurslinguistik, Eye Tracking, mehr Informationen.
Autor von über 120 wissenschaftlichen Publikationen, Mitautor der Serie von 35 Deutschlehrbücher Dein Deutsch.
Publikationen.

 

Magdalena LatkowskaDr. Habil. Magdalena Latkowska, Leiterin der Forschungsstelle. Dozentin am Institut für Fach- und Interkulturkommunikation an der Universität Warschau; Mitglied des Präsidiums des Verbandes Polnischer Germanisten (VPG) in der Amtszeit 2015-2018 in der Funktion des Sekretärs, Mitglied der Internationalen Vereinigung der Germanisten (IVG), Leiterin der Kulturologischen Sektion der studentischen wissenschaftlichen Forschungsgruppe „Bajt“, Mitglied des deutsch-polnischen Think-Tanks „Deutsch-polnisches Progressives Netzwerk 2020″. Beeidigte Dolmetscherin der deutschen Sprache.
Doktor der Geisteswissenschaften im Bereich der Literaturwissenschaft im Jahr 2007. Doktorarbeit: „Günter Grass und die Politik“, WUW, Warschau 2007. Habilitation im Bereich der Literaturwissenschaft im Jahr 2016. Die Habilitationsschrift: „«Sozialismus-Pädagogen» oder «Klassenfeinde?» Das Verhältnis der Schriftsteller aus der DDR zum Juniaufstand 1953 und zum Bau und Fall der Berliner Mauer 1961-1989″, ATUT, Wrocław 2016. Autorin von insgesamt drei Monographien und mehr als vierzig wissenschaftlichen Arbeiten, Lehrbüchern und Expertisen.
Forschungsschwerpunkte: Gesellschaftsgeschichte der BRD und der DDR, deutsche Gegenwartsliteratur, deutsch-polnische Beziehungen, Erinnerungskultur. Trägerin von Stipendien und Grants, u.a. DAAD, KAAD (Forschungsaufenthalte in Deutschland), der Universität Warschau und der Freien Universität Berlin, der Stiftung Gerda-Henkel (Stipendium für herausragende Projekte im Bereich der historischen und interdisziplinären Forschung), des nationalen Wissenschaftszentrums (Programm Opus 5, Projektleiter). Sie nahm an über dreißig Konferenzen mit dem Beitrag, u.a. in Deutschland, Großbritannien, Estland, der Slowakei und China teil.
Initiatorin und Teilnehmerin nationaler und internationaler Forschungsprojekte, geführt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaft, der Universität Danzig, dem Zentrum für Historische Forschung an der Polnischen Akademie für Wissenschaften in Berlin, dem Institut des Nationalen Gedenkens, der Freien Universität Berlin sowie den Universitäten in Oldenburg und Wuppertal.

Publikationen

 

bschwencke_personDr. Habil. Boris Schwenckewurde in Berlin geboren. Dort studierte er Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität. Nach dem Diplom begann er 1996 an der Akademie der Schönen Künste in Warschau Bildhauerei zu studieren. Im Jahre 2001 schloss er sein Studium mit Auszeichnung in der Werkstatt von Prof. Adam Myjak ab. Als Zusatzarbeit zum Diplom fertigte er einen Medaillenzyklus in der Werkstatt von Prof. Piotr Gawron an.
Im Jahre 2011 verteidigte er seine Doktorarbeit, deren Betreuer Prof. Antoni Janusz Pastwa war, am Fachbereich Bildhauerei der Warschauer Akademie der Schönen Künste.bschwencke_person2Gegenwärtig ist er am Institut für Fach und Interkulturkommunikation der Universität Warschau angestellt sowie in der Bildhauerwerkstatt am Fachbereich Medienkunst der Polnisch-Japanischen Akademie für Computertechnik tätig.Boris Schwencke nahm an verschiedenen Ausstellungen unter anderem in Polen, Deutschland, Frankreich, Portugal, und den Vereinigten Staaten teil. Seine Medaillen befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Britischen Museums in London, im Museum für Medaillenkunst in Breslau und in den Münzkabinetten der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden und der Staatlichen Museen zu Berlin.

 

JAndrychowicz_personDr Joanna Andrychowicz-Skrzeba ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Polen, wo sie sich mit den Themen der deutsch-polnischen Beziehungen, Außenpolitik und Geschichtspolitik Polens und Deutschlands befasst. Zuvor arbeitete sie als Spezialistin für internationale Angelegenheiten im Auswärtigen Ausschuss der Sejm-Kanzlei, wo sie sowohl als Sekretärin der Beratergruppe für deutsch-polnische Angelegenheiten als auch als Redaktionssekräterin des von dem Ausschuss herausgegebenen Bulletins „Debatte” („Debata”) tätig war. Sie war Referentin in einem Bundestags-Abgeordnetenbüro im Rahmen eines Internationalen Parlamentsstipendiums des Deutschen Bundestages (IPS). Früher arbeitete sie im Axel Springer Verlag, in dem sie u.a. Artikel für die Tageszeitung „Dziennik” und ihrer Beilage „Pret-á-porter” schrieb.

Joanna Andrychowicz-Skrzeba absolvierte ihr Studium am Institut für Angewandte Linguistik der Universität Warschau. Sie studierte auch an der Johannes-Gutenberg-Universität (Germersheim) und an der Humboldt Universität in Berlin. Den Doktortitel der Geisteswissenschaften erlangte sie 2013 im Institut für Germanistik der Universität Warschau. Sie ist Autorin der Publikation „Geschichtspolitik Deutschlands und Polens nach dem Jahre 1989 in öffentlichen Äußerungen und Publikationen deutscher und polnischer Politiker” („Polityka historyczna Polski i Niemiec po roku 1989 w wystąpieniach oficjalnych oraz publikacjach polityków polskich i niemieckich”), herausgegeben 2014 von dem Wissenschaftsverlag „Katedra” (Wydawnictwo Naukowe Katedra), Mitredakteurin der Publikation „Europa – Kontinent der Versöhnung? 40 Jahre nach Willy Brandts Besuch in Warschau” (Friedrich-Ebert-Stiftung, Warschau 2013), Autorin der Artikel zum Thema der politischen Situation Polens sowie Gastredakteurin der deutschen Zeitung „Vorwärts”. Als Referentin nahm sie an Konferenzen und Debatten in Polen und in Deutschland teil, zu Themen der Geschichtspolitik, deutsch-polnischen Beziehungen und der politischen Situation in Polen und Deutschland. Momentan leitet sie das Wissenschaftsprojekt „Jenseits der Jubiläen. Erinnerungspolitik im Deutsch-Polnischen Alltag”. Sie ist Mitglied des deutsch-polnischen Think-Tanks „Progressives Netzwerk Deutschland-Polen 2020”.

Wissenschaftlich interessiert sie sich für Geschichts- / Erinnerungspolitik Polens und Deutschlands, Geschichtsbewusstsein, Geschichtsbildung, deutsch-polnische Beziehungen und kulturelle Bindungen.

 

Dr. Dorota Sadowska, Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik der Universität Warschau, Dozentin am Institut für soziale Wissenschaften bei Pedagogium Hochschule für soziale Wissenschaften in Warschau, Mitglied des Verbandes Polnischer Germanisten (VPG), Vereidigte Übersetzerin für die deutsche Sprache, Verfasserin eines Kursbuches für kommunikativen Deutschunterricht, Sprachredakteurin von zwei wissenschaftlichen Zeitschriften Pedagogika społeczna (Sozialpädagogik) und Resocjalizacja polska (Polnische Resozialisierung). Stipendiatin der Freien Universität Berlin und der Universität Konstanz.
Doktor der Geisteswissenschaften im Bereich der Literaturwissenschaft im Jahr 2012. Die Doktorarbeit „‚Als Kind wollte ich immer erwachsen sein‘. Kind und Kindheit im Werk von Cornelia Funke“ erschien im Jahre 2012 im Verlag der Universität Warschau.
Ihre Forschungsinteressen umfassen gegenwärtige Kinder- und Jugendliteratur, insbesondere pädagogische Aspekte der KJL, Erinnerungspädagogik, Interkulturelle Pädagogik, sowie kulturelle und literarische Komparatistik.

 

Dr. Reinhold Utri. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Sprachentheorie und Spracherwerb des Instituts für Fach- und Interkulturkommunikation der Universität Warschau (ab 2007, davor Lektor), Fakultät für Angewandte Linguistik; seit 2007 Assistent (ab 2009 Sekretär, bis 2011) in der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG); Koordinator für Lehramtspraktika (ab 2013) der Fakultät.
Die Dissertation in den Geisteswissenschaften im Bereich der Sprachwissenschaft schloss er im Jahre 2007 ab; Titel der Doktorarbeit: „Interkulturalität und Fremdsprachenlernen in Österreich, Deutschland und Polen vor dem Hintergrund der Sprachenpolitik der Europäischen Union”.
Von 2007 bis 2016 zahlreiche Veröffentlichungen (73, darunter: 40 wissenschaftliche Aufsätze, 7 populärwissenschaftliche Aufsätze, 20 Buchbesprechungen, 6 Konferenzberichte), er war zwei Mal Mitherausgeber von Konferenzbänden.
Seine wissenschaftliche Interessen umfassen:
Der Plurizentrismus der deutschen Sprache (Varietät in Österreich), Zwei- und Mehrsprachigkeit, Interkulturalität, DaF-Didaktik, Sprachenpolitik.
Übersetzungen:

  1. Ins Deutsche: Buch: Mieczysław Tomala: Niemcy – moją pasją.
    Auf Deutsch: Mieczysław Tomala: Deutschland – meine Leidenschaft. Hass zerstört – Versöhnung heilt; dom wydawniczy Elipsa, Warszawa 2012; 301 stron.
  2. Ins Deutsche: 370 Seiten des Buches:
    Witold M. Góralski (red.): Przełom i wyzwanie. XX lat polsko-niemieckiego Traktatu o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy 1991-2011.
    Auf Deutsch: Witold M. Góralski (Hg.): Historischer Umbruch und Herausforderung für die Zukunft. Der deutsch-polnische Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991. Ein Rückblick nach zwei Jahrzehnten. 2011; Warschau: Dom Wydaw. Elipsa, 690 stron.

13. Literarischer Wettbewerb in deutscher Sprache „In der Sprache des Herzens” der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien, November 2011: Preise in der Kategorie „Poesie“ (3. Platz) und in der Kategorie „Prosa“ (2. Platz)